Umgang mit suchtgefährdeten MitarbeiterInnen

Praxishilfen gegen ein Tabuthema

Sucht ist eine Krankheit, die jeden treffen kann. Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit, Essstörungen, Spielsucht oder Internetsucht beeinflussen auch das berufliche Umfeld. Repräsentative Untersuchungen zum Alkoholkonsum in Deutschland zeigen, dass in einem Unternehmen mit 1000 MitarbeiterInnen durchschnittlich 30 Personen alkoholabhängig sind und weitere 50 Personen riskant trinken.

Den "drogenfreien Betrieb" gibt es wahrscheinlich nicht. Alkoholabhängigkeit ist damit kein privates Problem, das außerhalb der Verantwortung von Vorgesetzten liegt, sondern nimmt Führungskräfte in die Pflicht, sich mit der Thematik zu befassen. Drogenkonsum erwirkt Verhaltensauffälligkeiten bei MitarbeiterInnen und steigert Unfallrisiken.

Seminarziel

Verbesserung und Erweiterung der Handlungskompetenzen von Führungskräften für den konstruktiven Umgang mit suchtmittelauffälligen MitarbeiterInnen

Lernziel

Schwierige Führungssituationen in den Führungskontext einordnen und personen- und sachgerecht diagnostizieren

Inhalte

  • Vorstellung verschiedener Suchtmittel
  • Suchtentwicklung: Gebrauch – Missbrauch – Abhängigkeit
  • Co­Abhängigkeit
  • Der-5-Stufenplan
  • Gesprächsführung bei Suchtmittelauffälligkeit
  • Überblick über das Hilfesystem

Zielgruppe   

Führungskräfte

Seminardauer

1 bis 2 Tage
Jeweils 10.00 – 17.00

Teilnehmerzahl

Minimum 6 TeilnehmerInnen
Maximum 14 TeilnehmerInnen

Trainerteam

Mona Klerings
Christian Fücks

Honorar

nach Vereinbarung / Kontakt mail@mona-klerings.de